Besuch der Waldnaabwiese unterhalb der Lamplmühle

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Verfasser: Kurt HeinoldDatum: 04.02.2007

Wir fahren mit dem Auto von Neustadt/WN über Mühlberg nach Denkenreuth und stellen 
es dort ab. Ein geteertes Sträßchen bringt uns ostwärts ins Tal. Wo rechts der 
Wald beginnt, kommt ein markierter Wanderweg heraus: Der Burgenweg, gelb-blau-gelb 
horizontal markiert, vereint mit dem Goldsteig (markiert mit gelbem S). Der 
Wanderweg begleitet uns ein kurzes Stück auf dem Sträßchen. Dann wendet er sich 
nach links. Wir bleiben (ohne Markierung) auf dem Sträßchen. Es bringt uns in 
einem Rechtsbogen durch Wald hinunter.

Unten angekommen endet der Teerbelag. Rechts ist der bewaldete Steilhang, links 
eine ebene Fläche: Eine breite Wiese bildet die Talsohle. Deren andere Seite wird 
durch den Fluss, die Waldnaab, und die Bahnstrecke begrenzt. Wir folgen dem Weg 
mit mineralischem Belag am Waldrand entlang talabwärts. Außer uns gibt es hier nur 
selten Menschen. Mitunter kommt ein Zug vorbei und verschwindet schnell wieder. 
Wir genießen die Natur.

Unser Weg ist immer noch nach rechts gekrümmt. Wo er anfängt, sich nach links zu 
krümmen, wird die Wiese schmäler. Wir kommen an eine Stelle, von der aus der Weg 
plötzlich steil durch Wald nach rechts oben zieht. Wer aber noch im Tal bleiben 
will, findet im Wald nahe am Saum einen naturbelassenen Weg. Ihm kann man folgen, 
solange man zwei Radspuren erkennen kann. Weiter abwärts kommt jetzt der Fluss auf 
unsere rechte Talseite herüber. Auf der anderen Seite kann man einen beschrankten 
Bahnübergang erkennen. Jetzt wird es Zeit, die Talwanderung zu beenden. Wir nehmen 
einen der Wege aufwärts. Der erste Anstieg ist steil, später lehnt sich der Hang 
etwas zurück.

Es ist egal, ob man die Talwanderung so weit ausdehnt, wie hier beschrieben, oder 
schon vorher abbricht. In jedem Falle sollte man einen Weg nach rechts hinauf 
nehmen und in jedem Falle trifft man noch vor dem oberen Waldrand auf die 
Markierung des Burgenwegs. Um zum Auto zurück zu kommen, muss man ihr nach rechts 
folgen. Der Wanderweg verläuft jetzt oben entlang etwa parallel zum Tal. Er öffnet 
zuweilen Ausblicke ins Tal oder auch hinauf auf den Höhenzug, der nach Denkenreuth 
führt.

Der Burgenweg bringt uns zu dem Sträßchen, mit dem wir von Denkenreuth herunter 
gekommen sind. Ihm folgen wir nach links aufwärts. Es bringt uns zum Auto zurück. 
Wer sich so bewegt, wie es hier beschrieben ist, und wer die Talwanderung bis zum 
Ende ausführt, legt knappe 5 Kilometer zurück. Wer den (ganzen) Weg in einer 
Stunde bewältigen will, startet ein sportliches Unternehmen. Das sollte man der 
Natur nicht antun. Man nehme sich Zeit und aktiviere alle Sinne.    

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