Wanderweg:

Vier Wege des OWV bei Wernberg-Köblitz



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 Der Ehenbachweg verbindet Schnaittenbach mit Oberköblitz ca. 14 km
Markierung: Blaues Rechteck auf weißem Grund

DerBuchbergweg führt von Unterköblitz zum Buchberg ca. 12 km
Markierung: Grüne Raute auf weißem Grund

Der Kulmweg verbindet Wernberg mit dem Kulm bei Nabburg ca. 12 km
Markierung: Rote Raute auf weißem Grund

Der Eixlbergweg führt von Unterköblitz zum Eixlberg ca. 12 km, dann weiter nach Nabburg ca. 8 km
Markierung: Rote Kreisscheibe auf weißem Grund


Karten:
UK 50-20 des Bayer. Landesamtes für Vermessung und Geoinformation
Fritsch Wanderkarte Nr. 55

Stand: Dezember 2016

Wegbeschreibung:

Vier Wege bei Wernberg-Köblitz

Der Ehenbachweg des OWV von Schnaittenbach nach Wernberg, 15 km, Markierung blaues Rechteck auf weißem Grund.

Von Schnaittenbach aus verläuft der Weg erst einmal zwischen der B 14 und dem Ehenbach. Bei der Seblasmühle wechselt er auf die andere (linke) Bachseite und bleibt dort über eine längere Strecke. Erst mit der von Grünau kommenden Asphaltstraße wechselt er auf die rechte Seite und unterquert mit dem Bach die A 93. Auf einer Brücke schwingt er sich anschließend über die Eisenbahnlinie Schwandorf - Weiden und gewinnt damit das Naabtal, das er in östlicher Richtung durchquert. Kurz vor Oberköblitz benutzt er eine Brücke über die Naab. Dann folgt er einem Sträßchen im Talgrund nach Wernberg. Zusammen mit anderen Markierungen gewinnt er die Wegzentrale von Wernberg unterhalb der Burg.
Teils im offenen Gelände, teils im Wald, in jedem Falle fern vom Verkehrslärm der B 14, erschließt er das Ehenbachtal von Schnaittenbach aus abwärts. Der Bach selbst kommt aus der Gegend von Ehenfeld. Sein Name weist schon darauf hin. Mit dem Begriff "Ehenbachtaler" verbindet man nicht nur die Vorstellung von den Talbewohnern, sondern auch von einem Heimatverein, der Brauchtum pflegt.
Schnaittenbach ist bekannt ob seiner Maßnahmen zur Kaolingewinnung. Der zugleich anfallende Quarzsand ist nicht im gleichen Maße abzusetzen und türmt sich in Hirschau als "Monte Kaolino". Vorsorgemaßnahmen garantieren den Abbau auch für weitere Jahrzehnte. Schnaittenbach liegt genau am 12. Grad östlicher Länge. Ein Gedenkstein an der B 14 gegenüber der Kick-Rasel-Straße erinnert daran. Schon mindestens 1500 Jahre vor Christus kam die älteste Bernsteinstraße hier durch. Heute verläuft durch die Stadt die Ostlinie der Main-Donau-Wege. Einkehr und Übernachtung sind möglich.
In Holzhammer gibt es auch heute noch holzverarbeitendes Gewerbe. Oberköblitz liegt an der B 15. Seit dem Bau der A 93 hat sich der durchrollende Verkehr deutlich verringert, was verschiedene Seiten der Betrachtung ermöglicht. Einkehr und Übernachtung sind auch hier möglich. In der Nähe von Oberköblitz gibt es östlich der Naab den Feistelberg (und sein gleichnamiges Dorf). Von dessen unbewaldeter Hochfläche hat man schöne Ausblicke nach vielen Seiten.

Der Buchbergweg des OWV von Wernberg zum Buchberg, 13 km, markiert mit grüner Raute auf weißem Grund.

Der Weg beginnt an der Wegzentrale in Wernberg. Am Bahnhof Wernberg (in Unterköblitz) vorbei und dann unter den Gleisen hindurch führt er schließlich westwärts über die A 93 hinweg zum Ortsteil Kettnitzmühle (mit leistungsfähigem Gasthof). Nachdem er die B 14 (neu) gequert hat, taucht er in den Neunaigner Forst ein. Der Otterweiher bleibt links. Nordöstlich von Sitzambuch gewinnt er das Freie. Er strebt auf den Ort zu, quert die Straße nach Kemnath und steigt mit der Lifttrasse steil an. Etwa auf halber Höhe wendet er sich nach rechts und führt zur Buchberghütte Auf den Gipfel des Berges führt die Markierung rotes Dreieck auf weißem Grund. Aussicht gibt es da oben zur Zeit keine.
Der Buchberg interessiert aus anderen Gründen: In der Nähe der Hütte gibt es die "Keltenschanze". Von der dortigen Kapelle ahnt man den Blick über das Tal hinüber zu den Kohlberger Höhen. Weiter südöstlich kann man einen Burgstall finden. Eine Hinweistafel am Main-Donau-Weg, der auch hier vorbeikommt, veranlasst den erforderlichen Abstecher.
Am 1. Wochenende im August findet das Buchbergfest statt. Es steht ganz im Zeichen der Ehenbachtaler. Bei schönem Wetter scharen sich die Besucher zu Hunderten um die Hütte.
In Unterköblitz am rechten Naabufer gibt es die Flachglas-GmbH, die unter anderem Isolierglas für den Bau und für Fahrzeuge herstellt.

Der Eixlbergweg des OWV von Wernberg nach Nabburg, 12 km, markiert mit roter Kreisscheibe auf weißem Grund.

Auch dieser Weg beginnt in Wernberg an der Wegzentrale. Mit anderen und der B 14 zusammen quert er die Naab und kommt auf die Straße nach Damelsdorf, dann links am Waldrand entlang zu einer Kapelle. Über den Fischberg und über die A 93 hinweg kommt er schließlich im Freien aufwärts. Er berührt Damelsdorf, wendet sich kurz abwärts, quert das Tal des Saltendorfer Baches, biegt am Fuß des Künzelberges nach rechts ab und zieht durch Wald aufwärts. Im Bereich östlich von Saltendorf hält sich der Weg vorwiegend am Waldrand entlang. Dann taucht er wieder in Wald ein, unterquert die A6 und zieht nach rechts hinauf. Nach einer freien Stelle und einer Senke kommt der Wanderer schließlich steil aufwärts zum Gipfel des Eixlberges (517 m). Dort warten auf ihn die Wallfahrtskirche St. Barbara und die Loretto-Kapelle. Die Kirche ist meist geöffnet und einen Besuch wert. Wenn auch das frühere Mesnerhaus geöffnet ist, dann lädt der OWV-Zweigverein Pfreimd zu einer deftigen Brotzeit (Information Tel. 09606-8890).
Der markierte Weg bringt den Wanderer auf einem Sträßchen hinunter nach Untersteinbach. Der Bahnhof Pfreimd ist in der Nähe. Über einen freien Höhenrücken und am Schlosshof vorbei kommt der Wanderer in das Tal des Schwefelbaches. Er quert den Bach und hält sich im Waldgebiet Hölle aufwärts. Wo der Wald aufhört werden Aussichten frei. An mehreren Waldrändern entlang kommt der Wanderer zur Josephi-Kapelle oberhalb von Nabburg. Die Stadt ist jetzt nicht mehr zu verfehlen.
Weitere Informationen über die Stadt Nabburg findet man im Faltblatt zur Ostlinie der Main-Donau-Wege oder über das Tourismusamt des Landkreises Schwandorf.

Der Kulmweg des OWV von Wernberg zum (Nabburger) Kulm, 12 km, markiert mit roter Raute auf weißem Grund.

Auch der Kulmweg beginnt in Wernberg an der Wegzentrale. Mit anderen und der B 14 zusammen quert er die Naab. Unter der Eisenbahnbrücke hindurch und dann nach rechts hält er sich am Rande Unterköblitzer Siedlungen, bis er die A 93 quert. Am Waldrand entlang kommt er zur B 14 zurück und kreuzt sie. Auf deren anderen Seite folgt er abwechselnd Wald- und Rodungsflächen, quert die Straße Saltendorf - Neunaigen und nähert sich über Friedersdorf dem Kulm von Norden her. Um den Aussichtsturm zu besteigen, braucht man einen Schlüssel, den man im Kulm-Wirtshaus auf der Westseite bekommen kann. Der Turm ist Eigentum des OWV-Zweigvereins Nabburg. Auch hier stößt man auf die Ostlinie der Main-Donau-Wege.
Auf dem Kulmweg kann man vorwiegend ruhige Erholungslandschaft genießen. Mit einer Wanderkarte im Gepäck gestaltet sich die Aussicht vom Turm besonders interessant.
Wernberg ist ursprünglich Verkehrsknotenpunkt. Die Verkehrsströme haben sich inzwischen aber auf die nahen Autobahnen A 6 und A 93 verlagert.
Das Ortsbild von Wernberg wird von seiner Burg beherrscht. In ihr findet man heute ein Gourmethotel. Auch für Wanderer ist gesorgt: Anreise per Auto oder Bahn, Versorgung, Einkehr und Übernachtung bilden kein Problem. Von hier aus gibt es auch noch andere markierte Wanderwege, zum Beispiel nach Leuchtenberg oder nach Pfreimd oder Rundwege.